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Kleiner Kater

Kleiner Kater sitzt am Fenster
Verjagt die Gespenster
Schaut in die Zimmer
Sieht den Kerzen Schimmer
Spürt den kalten Schnee
Riecht im Wald das Reh
Schaut hinein zum Weihnachtstern
Würde sitzen so gern
Mit den Menschen in der Stube
Mit einwenig Fleisch aus der Tube
Man hat ihn raus gestellt
Zum grossen Hund, der bellt
Die Tiere ganz brav warten
Und die Menschen starten
Das Schmücken und Dekorieren
Das Backen und Verzieren
Von Tannen und Kuchen
Niemand wird den Kater suchen
Der durch den Keller schleicht
Dann clever und leicht
In den Gang, dann in die Stube hüpft
Und unter den Tannenbaum schlüpft
Hier in diesem speziellen Bett
In Sternen-Tücher ist es so richtig nett
Am Tannenbaum leuchten Kerzen
Und es wird warm im Herzen
In den Ohren Engelchor
Der Kater möchte empor
Am grossen Baum
Doch das bleibt ein Traum
Muss er sonst aufs Fensterbrett
Und da ist’s gar nicht so nett
Darf er sich unter den Baum legen
Nur die Ohren bewegen
Ja nicht maunzen und stören
Nur schauen und hören
Doch dann hat er Glück
Bekommt vom Braten ein Stück
Das ist nicht zu verachten
Das ist doch herrliche Weinachten

© Susanne Burki

Aktualisiert ( Sonntag, den 11. Oktober 2009 um 12:26 Uhr )  


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