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Der Sturm naht

Die Sonne versinkt am Horizont
Der Mond steht an der Himmelsfront
Es fegt der Wind über den See
Wird s mit dem den Schiffen zur Odyssee

Der Wind wiegt Boote in der Bucht
Wellen schlagen an die Stege voller Wucht
Bäume sich im Winde biegen
Unruhig die Vögel fliegen

Sprudelt das Wasser auf dem Sande
Es blinkt das Warnlicht am Lande
Bald werden Winde stürmen
Und die Wellen sich türmen

Die Schiffe der Fischer drehen
Rote Fahnen im Winde wehen
Aufgelöst des Sees Blau
Das Wasser dunkel und grau

Der Himmel schwarz und schwer
Das Wasser peitscht kreuz und quer
Wild wie das Meer, das Urnerbecken
Einst fürs Volk Magie und Schrecken


© Susanne Burki

Aktualisiert ( Sonntag, den 11. Oktober 2009 um 12:28 Uhr )  


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